Aussenisolierung für die Fenster

Irgendwann kommt die Winterzeit und wir benötigten für unseren neuen Camper eine Möglichkeit im Winter die Scheiben im Fahrerhaus zu isolieren, um die Wärme im Camper und die Kälte draussen zu lassen.

Die erste Frage, die wir uns stellten: Montage innen oder außen ?

Beide Arten der Isolierung haben Vor- und Nachteile, aber nach Abwägung entschieden wir uns dann für eine Isolierung der Scheiben von außen. Die klassische Isolierung, die meistens eingesetzt wird, ist eine einfache dicke isolierten Alufolie. Diese wird über die Scheiben gelegt und dann mittels Spanngurten am Camper befestigt.

Nun haben wir schon einen eher unauffälligen dunkelgrauen Camper und wollte auf keinen Fall eine reflektierende Alufolie auf der Frontscheibe haben. Also suchten wir nach Alternativen.

Durch Zufall trafen wir auf dem Campingplatz Vejers Strand in Dänemark Camper ebenfalls mit einem aktuellen Hymer GCS. Diese hatte dunkle Isolationsmatten auf den Scheiben. Diese fühlten sich sehr wertig an und sahen dabei auch noch verdammt gut aus.

Diese Isolationsmatten hatte ich schon vor längerer Zeit mal im Netz entdeckt, aber aufgrund des Preises schnell wieder verworfen, diese in die Betracht zu ziehen.

Nun war die Entscheidung aber gefallen und wir bestellten von Project Camper die Aussenisolierung für den Mercedes Sprinter.  Die Farbwahl war dann auch sehr einfach, den obwohl es verschiedene Designs der Isolierung gibt, die jedoch ausnahmslos für innen gedacht sind, wird für die Aussenisolierung nur passendes schwarz angeboten.

Wir bestellten voller Überzeugung und nach drei Wochen wurden die Isoliermatten in der zusätzlich bestellten Aufbewahrungstasche geliefert.

Bevor wir nun auf einem Stellplatz bei Kälte versuchen, die Matten korrekt anzubringen, ging es zur Trockenübung in die Halle.

Aussenisolierung für die Fenster

Die Montage ging viel einfacher und schneller als gedacht. Die Isolierung für die Frontscheibe wird lose aufgelegt, die Scheibenwischer hochgeklappt und wieder auf die Matte gelegt. An den Seiten und an der Oberkante hält die Matte durch eingenähte Magnete, die somit den Lack auch nicht zerkratzen können. Auf jeder Seite gibt es  noch ein Gurtband, welches die Matte bei starken Wind sichert, indem dieses mit einem Klickverschluss am Türgriff befestigt wird.

Aussenisolierung für die Fenster ProjectCamper

Die Seitenteile halten ebenfalls magnetisch, wobei hier ein Gummizug über die Türkante und ein Band über den jeweiligen Aussenspiegel für den notwendigen Halt bei stärkeren Wind sorgen.

Fazit

Die Isoliermatten von Project Camper sind nicht günstig aber auf jeden Fall ihren Preis wert. Wir nutzen diese nun seit zwei Monaten bei allen möglichen Wetterbedingungen von Regen über Sturm bis hin zu Schneefall mit tiefen Minusgraden.

Wir merken sehr deutlich, ob wir bei niedrigen Temperaturen die Isoliermatten montiert haben oder nicht. Mit den Matten ist es abends deutlich wärmer auf den Frontsitzen. Auch zieht die Kälte von der Front- und den Seitenscheiben nicht mehr in den Camper. Mit den Matten haben wir bei Minustemperaturen auch keinerlei Probleme mit Kondenswasser im Camper und an der Frontscheibe.

Die Isoliermatten sorgen aber nicht nur für eine gute Isolierung, sondern verdunkeln den Innenraum und bieten einen hervorragenden Sichtschutz, so dass wir die Remifront nicht mehr zuziehen müssten.

Wenn wir die Isoliermatten nicht mehr benötigen, verschwinden diese zusammengeklappt in der Tasche und lagern unter dem Heckbett. Sollten die Matten vor dem Verstauen noch mit Schnee bedeckt oder nass sein, lassen Sie sich einfach mit einem Lappen schnell trocken wischen, da der Stoff der Matten wasserabweisend sind und die Feuchtigkeit so nicht in die Isolierung eindringt.

Eine kleine Schwachstelle haben wir dennoch feststellen dürfen. Das überschüssige Gurtband an den Seitenteilen sollte hochgebunden werden, den bei Wind klappert das Ende des Gurtband auf die Isolationsmatte und an die Karosserie, welches deutlich im Innenraum zu hören ist.

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