Für unsere gelegentlichen Fahrten, unter anderem zu den Autoständen an der Nordseeküste, sowie für die Zukunft haben wir uns für Bergeösen entschieden.
Dies sind die üblichen Zubehörteile, die man einbaut, in der Hoffnung, sie kaum nutzen zu müssen.
Da es viele Varianten auf dem Markt gibt, fällt die Wahl des passenden Systems zunächst schwer. Wichtig war uns, dass die Ösen nicht zu martialisch wirken. Zudem haben wir gelernt, dass Ösen für Softschäkel nicht scharfkantig sein sollten, um diese nicht zu beschädigen.
Wir haben viele Optionen geprüft, Bilder angeschaut, vor Ort einige Ausbauten begutachtet und schließlich die passenden Bergeösen gefunden und bestellt. Die Lieferung dauerte leider deutlich länger als auf der Webseite angegeben, sodass wir erst nach unserem Sardinienurlaub Zeit zum Einbau fanden.
Der Einbau war recht einfach, doch der Ausbau der vorderen Schürze wurde zum Geduldsspiel – aber der Reihe nach.
Die Demontage des Frontgrills, den ich wegen der neuen Doppelfanfarenhupe bereits entfernt hatte, dauerte nur wenige Sekunden, die Frontschürze hingegen fast eine Stunde. Zunächst mussten die zwei Schrauben unter dem Frontgrill und die der Trittplatte heraus, der Rest war nur geklipst: vier Klipse unter der Frontschürze und jeweils vier im Radkasten auf jeder Seite.

Nun folgt der spannendste und aufwendigste Abschnitt, da die Frontschürze rechts und links unter dem Blech gelöst werden musste. Schritt für Schritt ging es vorsichtig, aber bestimmt von einer Verriegelung zur nächsten. Gelegentlich schien noch etwas verschraubt zu sein, und tatsächlich waren Schrauben zu sehen; diese sichern jedoch das Gegenstück des Verriegelungsmechanismus der Frontschürze am Kotflügel.
Irgendwann waren die Seiten frei, sodass die Schürze nach vorne abgenommen werden konnte. Die elektrische Anschlussleitung der PDC war lang genug, um die Schürze vor dem Wagen auf den Boden zu legen.
Die Montage an den vorgesehenen Stellen am Rahmen ist mit dem mitgelieferten Zubehör recht einfach und schnell durchzuführen. Da wir serienmäßig einen Unterfahrschutz verbaut haben, ist einer der Aufnahmepunkte unter dem Träger bereits belegt. Deshalb musste ich den Unterfahrschutz auf beiden Seiten leicht einschneiden.

Die beiden Bergeösen sind nun fertig montiert, sodass alles wieder zusammengebaut werden kann. Zuvor habe ich den Sand an den Stellen entfernt, an denen ich vermutlich nicht so schnell wieder hinkommen werde.


Alles ist nun wieder zusammengebaut, sodass die nächsten Fahrten stattfinden können. Der gesamte Zeitaufwand betrug etwa drei Stunden.

