Wir wollten das Jahr 2025 mit einer Tour nach Dänemark ausklingen lassen und hatten eigentlich nur Silvester und Neujahr im Sinn, um der sinnlosen Böllerei zu entgehen.
Daraus wurde dann nach Abfahrt am späten Nachmittag des 1. Weihnachtstag eine 8-tägige Dänemarkrundreise. Es ging die Nordseeseite Richtung Norden und dann an der Ostseeseite zurück.
Wir starteten am Nachmittag und fuhren an die dänische Grenze nach Flensburg zum bekannten Stellplatz am Citti-Park. Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück über die Grenze mit dem ersten Zwischenstopp in Hvide Sande. Dort fuhren wir den sehr großen Stellplatz am Fjord an, entschieden uns dann aber nur für einen Besuch der kleinen Stadt, des Hafens und des Strands und fuhren am Abend weiter Richtung Norden.
Auf dem Stellplatz vor dem geschlossenen Campingplatz Lemwig Strand Camping standen wir sehr ruhig für eine Nacht, bevor es weiter Richtung Skagen ging.
In Skagen angekommen wollten wir zunächst auf dem Campingplatz Grene Strand Camping fahren. Die aufgerufenen Preise fanden in der Nebensaison extrem frech, so dass wir auf den einfachen kostenfreien Stellplatz am Leuchtturm Skagen die Nacht verbrachten.

Der Besuch der nördlichen Spitze Dänemarks, an dem die Nordsee und die Ostsee aufeinandertreffen, stand auf der Tagesordnung. Bei schönstem Sonnenschein pilgerten etliche Besucher den Stand entlang zum Ende des Festlandes.

Am Nachmittag ging es zum Stellplatz Poul Eeg für zwei Nächte. Hier konnten wir duschen und im vorhandenen Aufenthaltsraum mit schöner Küche zu Abend essen. Nachdem wir den Ort Skagen ausgiebig erkundet und auch leer gecached haben, ging es über die Ostseeküste Richtung Süden.
Erster Stopp war in der Marina von Saeby. Hier standen wir mit einem anderen Sprinter Camper zusammen am Hafen und hatten Zugang zu den Sanitäreinrichtungen und zur kleinen Küche des Vereinsheim des örtlichen Segelvereins.

Am nächsten Morgen ging es zum Stadtbummel nach Aalborg. Einen Parkplatz fanden wir am Fussballstadion, da es von dort aus nur ca. 15 Minuten zu Fuß in die Innenstadt ist.
Unser nächste Stopp wurde wieder eine Marina, denn hier steht den Gästen meistens die Vereinsheime mit allen Annehmlichkeiten zur Verfügung. In Hadsund wurden wir fündig und wir standen diesmal ganz alleine auf dem Stellplatz mit Blick auf den Sund.

In der dortigen großen Küche des Vereinsheims wurde ausgiebig gekocht und diniert.

Es war nun Silvester und wir schauten nach einem ruhigen Platz.
Östlich von Aarhus in Metholm fanden wir den niedlichen Stellplatz von Lotte. Spontan angerufen und nachgefragt, ob denn ein Platz frei wäre. Lotte war verwundert, dass jemand Silvester im Camper unterwegs ist, aber es ist alles frei und wir können gerne vorbeikommen. Auf den Weg dahin haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Randers gemacht. Diese Stadt kannten wir noch nicht.
Bei Lotte standen wir zwei Nächte und hatten dabei ein entspanntes Silvester und ein gemütlichen Rutsch ins Neue Jahr am Feuerkorb. Feuerwerk und Böller waren hier fehl am Platz. Es war einer der ruhigsten Silvesternächte seit langem für uns.
Am 2. Januar schließlich besuchten wir Aarhus. Hierfür bietet sich der kostenfreie Stellplatz am Hafen an.

Nach dem Stadtbummel ging es dann wieder Richtung Süden bis nach Hause.
