Campingplatz der Stadt Köln

Nach unserem R(h)einfall mit dem Stellplatz sind wir auf den Campingplatz der Stadt Köln gewechselt.

Es ist ein kleiner, beschaulicher, unparzellierter Platz, eingebettet in die Rheinwiesen und mit alten Bäumen bestanden.

Gleich vorweg muß man aber sagen, er liegt auch in unmittelbarer Nähe zur A4, die in 500 Metern Entfernung den Rhein quert und je nach Windrichtung für einen ganz schön deutlichen Geräuschteppich sorgt. Nun gut, wir wollten ja nicht unseren gesamten Urlaub hier verbringen, sondern brauchten eine anständige Basis für unsere Ausflüge in die Altstadt Kölns.

Da wir gleich am Morgen auf den Campingplatz kamen, konnten wir uns noch einen schönen Platz aussuchen. Zwar nicht mehr direkt am Rhein, die Plätze waren alle schon weg, aber auf einer, schön durch Bäume beschatteten Wiese. Wir haben uns dort so hingestellt, dass wir auch ein bißchen Sonne zwischen den Bäumen abbekamen, die Markise ausgefahren, Tisch und Stühle hingestellt und so gleich erst einmal die für uns notwendige Distanz zum nächsten Camper geschaffen, der sicher kommen würde.

So war es dann auch, im Laufe des Tages kamen immer mehr Wohnmobile und kleine VW-Busse an, die aber dann doch in angenehmer Distanz zu uns platziert wurden. Es wurde dann auch hier recht voll, aber es war deutlich angenehmer, als vorher auf dem Stellplatz.

Campingplatz der Stadt Köln

Die sanitären Anlagen waren sauber, allerdings etwas zu klein für die große Zahl der Camper, so dass zu den Stoßzeiten unangenehme Wartezeiten entstanden.
Im gleichen Gebäude, die sanitären Anlagen befinden sich im ersten Stock, war auch ein offener Aufenthaltsraum, der mit Tischen und Stühlen, Waschmaschinen, Gasherden und Spülbecken ausgestattet war.
Auch das finden wir immer sehr angenehm, wenn wir den Abwasch nicht im Wohnmobil machen müssen, sondern eine externe Station dafür zur Verfügung haben.

Es war alles in allem eine sehr angenehme Atmosphäre auf dem Platz. Er liegt in der Nähe eines Ausflugslokales, zu der die Zufahrtsstraße zum Campingplatz ebenfalls führt,so dass auf der Straße vor dem Campingplatz reger Fahrrad- und Autoverkehr herrscht. Gerade an Feiertagen scheint es da häufiger zu sehr brenzligen Situationen zwischen Autofahrern und Fahrradfahrern zu kommen. Vom Campingplatz bekommt man von dem Verkehr nicht viel mit, lediglich wenn wieder ein Unfall passiert ist, hört man den Rettungsdienst.

Daher ist es gut, dass zwischen dem Rhein und dem Campingplatz ein Wanderweg entlanglief, vom Campingplatz aus kam man durch ein Gatter direkt auf diesen Wanderweg, auf dem auch das Radfahren erlaubt ist, und man konnte so dieser, gerade für unsere fahrradfahrenden Kinder doch sehr brenzligen Situation auf der Straße entgehen.

Vom Campingplatz aus ist man schnell mit dem Fahrrad, oder in einem noch machbaren Fußmarsch am Rhein entlang am Kölner Dom.

Wir können, wenn man wie wir lieber etwas Platz um das eigene Wohnmobil und zusätzliche sanitäre Anlagen Wert legt, hier gut für ein paar Nächte aufgehoben.

  • Mit dem Fahrrad in 30 Minuten in der Innenstadt
  • Kleiner gemütlicher Campingplatz
  • Die Autobahnbrücke der A4 ist in Hörweite
  • Die wenigen Stromanschlüsse sorgten für abenteuerliche Verkabelungen

Tipp

Die Strecke am Rhein entlang ist auch für die kleineren Fahrradfahrer geeignet, so dass man bequem in kurzer Zeit in der Innenstadt ist

Campingplatz der Stadt Köln

 

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