Area Sosta Porto San Paolo

Nach unserer Überfahrt mit der Fähre nach Sardinien suchten wir nach der Ankunft am Abend einen Übernachtungsplatz und kamen durch einen Zufall zum Area Sosta Porto San Paolo.

Zunächst dachten wir an eine Übernachtung auf einem Parkplatz beim Supermarkt in Olbia, aber bei dem Gedanken daran beschlich uns dann doch ein etwas komisches Gefühl. So fuhren wir weiter die Küstenstrasse entlang und fanden, nach kleinen Problemen mit der Orientierung, diesen sehr neuen und sauberen Stellplatz, der an eine Wohnmobilvermietung angegliedert ist. Es war noch genau ein Stellplatz frei, der allerdings extrem schräg war.

Area Sosta Porto San Paolo

Wir gingen zum Office und erfuhren dort, dass einer der Stellplätze auf einem ebenen Stück gleich frei wird und wir gerne umparken können. Für den Pauschalpreis von 24,- € konnten wir alle Leistungen des Platzes nutzen. Einzig ein Sanitärgebäude fehlte, was aber für eine Nacht für uns ein Ordnung war.

Vor Ort erfuhren wir von weiteren Campern, dass die Parkplätze am Strand, an die wir auch zum Übernachten gedacht hatten, tagsüber gebührenpflichtig sind, ein Parkplatzwart den Preis für 24 h abkassiert, dann aber zum Abend hin verschwindet und nach 20.00 Uhr dann von der Polizei geräumt wird. Man müsse sich dann wieder einen Stellplatz suchen und so doppelt zahlen. Die örtliche Polizei würde auch jetzt, Anfang Juli, schon fleißig kontrollieren.

Area Sosta Porto San Paolo

Vom ruhigen Stellplatz aus ist man in 15 Minuten ist man am Hafen des beschaulichen Ortes Porto San Paolo mit kleinen Restaurants und Souvenirläden. Für einen Zwischenstop ist der Platz sehr gut geeignet, länger stehen würden wir hier nicht wollen. Es gibt aber sogar einige Dauercamper, man sagte uns auch, dass es tagsüber einen Shuttlebus zum Strand gäbe.

  • Sauberer und nahezu kompletter Stellplatz
  • Gut durchdachte Ver- und Entsorgung
  • Bäckerei bzw. die Backstube liegt direkt gegenüber
  • Leider kein Sanitärgebäude oder zumindest eine Toilette
  • Ein Teil der Plätze ist extrem schräg, da helfen leider auch keine Keile

Tipp

Nach der langen Überfahrt und der kurzen Fahrt mit dem Wohnmobil tat der kleine Spaziergang zum Hafen gut. Hier konnten wie das erste mal das sardisches Flair genießen. Auf dem Weg zurück haben wir bei einer kleinen Pizzeria eine leckere sardische Pizza und zum ersten aber nicht zum letzten Mal das heimische Ichnusa Bier genossen.


Area Sosta Porto San Paolo

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